NISSAN Z400

Lange hat Nissan seine Fans auf die Folter gespannt. Jetzt ist er endlich da – der neue Sportwagen der Z-Familie. Der einfach Nissan Z getaufte Zweitürer feierte jetzt in New York Weltpremiere. Mit diesem neuen Sportwagen schauen die Japaner weit zurück in ihrer Markengeschichte. Das Design-Team feiert 50 Jahre „Z“ und entwickelte mit dem Z einen Sportwagen, der die DNA legendärer Modelle trägt.

 

Sie orientieren sich bei der Frontgestaltung am Nissan Fairlady Z (S30; besser bekannt als Datsun 240Z), das Heck lehnt sich an den 300ZX an. Das Design wurde von der Studie Proto Z bis zum Serienmodell nicht mehr verändert. Wie bei jedem Design, dass sich auf klassische Modelle bezieht, möchten die Stylisten auch hier moderne Einflüsse mit dem traditionellen Design gepaart wissen. „Wir haben die Designer zwischen den Jahrzehnten reisen lassen“, so Designchef Alfonso Albaisa. Wie gut die Formgebung ankommt, hat Nissan nun mit jenen getestet, die es wissen müssen: Bei einem „Morning Cruise“ in Tokio wurde der Proto Z vor Besitzern alter Z-Modelle erstmals vor Publikum enthüllt – und die japanischen Enthusiasten machten den Eindruck, durchaus vom Neuling angetan zu sein. Also wurde auch nichts mehr geändert.


Die lang gezogene Motorhaube und die abgeschrägten tropfenförmigen LED-Scheinwerfer zitieren die ersten „Z“-Vertreter. Der rechteckige Kühlergrill weist auf das aktuelle 370Z-Modell hin, beherbergt aber auch ovale Grill-Lamellen. „Die LED-Scheinwerfer haben zwei Halbkreise, die auf die japanischen 240ZG der 70er Jahre zurückgehen“, erklärt Albaisa. „Der ZG hat klare Abdeckungen über den Scheinwerfereinheiten, die unter Licht zwei kreisförmige Reflexionen über jedem Scheinwerfer abgeben. Wir mochten dieses einzigartige Merkmal und stellten fest, dass es natürlich zur Identität des Z passt.“


Beim Antrieb Nissan setzt auf einen Dreiliter-Twin-Turbo-V6 (VR30DDTT), der bereits aus dem Infiniti Q50 oder dem Q60 Red Sport bekannt ist. Dieser leistet 400 PS und 475 Nm und wird im Z mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe gekoppelt. Optional kann auch eine Neungang-Automatik mit Schalt-Paddel am Lenkrad geordert werden. Zu seinen Features gehören ein Alu-Block, Vierventiltechnik und wassergekühlte Ladeluftkühler. Für mehr Grip an der Hinterachse sorgt ein mechanisches Sperrdifferenzial. Ampel-Sprints unterstützt in der Automatikvariante eine Launch Control. Dafür trägt der Handschalter eine Kardanwelle aus Karbon. Zur Sicherheitsausstattung zählen ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, eine Kollisionswarnung, Tot-Winkel-Assistent, Querverkehrswarnung hinten, Spurverlassenswarnung und ein Fernlichtassistent.

Übrigens: Eine Hybrid- oder oder Plug-in-Hybrid-Version ist in dieser Modellgeneration nicht eingeplant – auch ein rein elektrisch betriebener Z ist nicht in Sicht. Eine Nismo-Variante mit mehr Leistung wurde schon angedeutet, eine Roadster-Ausgabe ist durchaus denkbar.

Nicht möglich ist es in Zukunft, den neuen Nissan Z in Europa zu kaufen. Die Gründe sind mannigfaltig. Da sind zum einen der schrumpfende Sportwagenmarkt, zum anderen die Emissionsvorschriften, die es dem wirtschaftlich angeschlagenen Autobauer unmöglich machen, den kleinen Sportwagen in Europa anzubieten. Stattdessen will man sich bei Nissan auf die lukrativen Crossover-Modelle und auf die Elektrifizierung seiner bestehenden Modelle konzentrieren. Wer noch einen 370Z ergattern möchte, muss beim Nissan-Händler nach Bestands-Fahrzeugen schauen. Aber gibt es irgendwann nicht doch noch Hoffnung auf einen europäischen Nissan Z? Auf absehbare Zeit, „nein“, heißt es aus Unternehmenskreisen. Aber, „man sollte niemals nie sagen!“

In den USA kommt der Nissan Z in den Ausstattungsvarianten Sport und Performance sowie in einer auf 240 Einheiten limitierten Sonderedition „Proto Spec“ ab dem Frühjahr 2022 auf den Markt. Preise nennt Nissan noch nicht. Der neue Nissan Z dürfte aber bei rund 40.000 Dollar – umgerechnet rund 34.000 Euro – starten. Damit liegt der Startpreis rund 10.000 Dollar über dem Vorgänger-Modell. Gebaut wird der Nissan Z ausschließlich im japanischen Nissan-Werk in Tochigi. Als Hauptwettbewerber hat Nissan die neue Toyota Supra ausgemacht. Quelle: auto-motor-sport.de

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