
Mazda MX-5 (2027): Der letzte seiner Art wird noch schärfer
Es gibt Autos, die man einfach nicht kaputt kriegen sollte – der Mazda MX-5 gehört dazu. Seit über 35 Jahren bleibt Mazda dem Konzept treu, das andere Hersteller längst aufgegeben haben: ein kompakter, leichter, bezahlbarer Roadster ohne Schnickschnack. Für 2027 legt Mazda noch einmal nach – mit einem neuen Sondermodell und geschärften Details, die zeigen, dass am puristischen Fahrspaß nicht gerüttelt wird.
Yakudo – Bewegung pur
Der Name ist Programm: Yakudo steht im Japanischen für dynamische Bewegung. Das neue Sondermodell gibt’s ausschließlich als Softtop, mit silbernen Akzenten außen und Alcantara innen – dezent, aber unverkennbar anders als die Serie. Wer sich für Zinc Green entscheidet, bekommt zusätzlich einen Metallic-Ton, der je nach Lichteinfall changiert und dem markanten Kodo-Design noch mehr Tiefe verleiht.
Auch die Homura-Linie bekommt ein Update: schärferes Fahrwerk, sportlicherer Auftritt. Details zur Technik hält Mazda zwar noch bedeckt, doch die Richtung ist klar – mehr Fahrdynamik, ohne die Grundphilosophie des MX-5 zu verraten.

Serienmäßig sicherer
Ab sofort ist der Aufmerksamkeitsassistent in jeder Ausstattungsvariante Serie – von der Basisversion bis zum Sondermodell. Ein Fortschritt, der allerdings auch der neuen EU-Vorschrift geschuldet ist.
Eine Legende, die sich nicht verbiegen lässt
Die Geschichte begann 1979, als Journalist Bob Hall Mazda-Entwicklungschef Kenichi Yamamoto von einem kleinen Roadster nach britischem Vorbild überzeugte. Zehn Jahre später feierte der MX-5 in Chicago Premiere – und schrieb seither Geschichte: über 1,25 Millionen gebaute Einheiten weltweit, rund 404.000 davon in Europa, plus die Doppelauszeichnung „World Car of the Year“ und „World Car Design of the Year“ im Jahr 2016.

Während die Konkurrenz nach und nach vom Markt verschwunden ist – Fiat 124 Spider und Mercedes SLK sind längst Geschichte, der BMW Z4 spielt in einer anderen Preisliga – bleibt der MX-5 stur bei sich selbst: klein, leicht, offen, ehrlich. Genau das macht ihn zu einem der letzten echten Roadster seiner Art, und genau deshalb bleibt er meistverkaufter Roadster der Welt.