BMW RÜCKRUF-AKTION

Der deutsche Automobilhersteller BMW hat eine groß angelegte weltweite Rückrufaktion gestartet, weil bestimmte Fahrzeuge ein potenzielles Brandrisiko aufweisen können. Grund ist ein Defekt im Startermotor bzw. im Starter-Magnetschalter, der übermäßigen Verschleiß aufweisen kann. Dadurch kann es im schlimmsten Fall zu Überhitzung, Kurzschluss und Feuerbildung kommen – sowohl beim Fahren als auch bei laufendem Motor, wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt steht.

Wie viele Fahrzeuge sind betroffen?

  • Weltweit: Rund mittlere sechsstellige Zahlen an Fahrzeugen stehen im Fokus der Rückrufaktion – Berichte sprechen von etwa 575.000 betroffenen Fahrzeugen.
  • Deutschland: Allein dort müssen etwa 28.580 Fahrzeuge in die Werkstatt.
  • Österreich: Laut aktuellen Informationen sind bis zu 1.124 BMW-Fahrzeuge in Österreich von diesem Rückruf betroffen.

Betroffene Modelle

Die Rückrufaktion umfasst mehrere BMW-Baureihen, darunter unter anderem:

  • 2er Coupé
  • 3er- und 4er-Modelle
  • 5er Limousinen
  • 7er Serien
  • SUV-Modelle wie X4, X5 und X6
  • Z4 Modelle
    (die genauen betroffenen Baureihen können je nach Produktionszeitraum variieren).

Was passiert mit den Fahrzeugen?

BMW informiert betroffene Fahrzeughalter und bietet kostenlose Reparaturen an. Dabei wird der fehlerhafte Starter bzw. relevante Komponenten geprüft und ersetzt. Fahrzeugbesitzer können außerdem online mit ihrer FIN (Fahrgestellnummer) überprüfen, ob ihr Fahrzeug vom Rückruf betroffen ist.

Sicherheitshinweise

Bis zur Reparatur empfiehlt BMW, Fahrzeuge nicht unbeaufsichtigt mit laufendem Motor stehen zu lassen und auf Warnsignale wie unerwarteten Geruch, Rauch oder Startprobleme zu achten.

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