GTI TREFFEN 2019: VERANSTALTER STEIGT AUS

Im Auftrag der Gemeinde übernahm die Veranstaltungsfirma Semtainment heuer erstmals Teile der Organisation des GTI-Treffens, Veranstalter blieb Maria Wörth (Die WOCHE berichtete). Die Bilanz ist anhand der Besucherzahlen äußerst positiv. Auch das neu überarbeitete Sicherheitskonzept hat einwandfrei funktioniert.
„Doch bereits im Vorfeld kam es zu Problemen“, informiert Birgit Zemasch, Gemeindevorständin in Maria Wörth. Sie selbst war von der Umsetzung der Eventagentur mehr als begeistert. „Das Treffen ist wichtig für die gesamte Region, da verstehe ich nicht, dass der Bürgermeister sowie einige Gemeindebedienstete gegen Semtainment arbeiteten“, ärgert sich Zemasch. Sie spricht hier von „Dirty Campaigning“. Auch, dass das Strandbad am Freitag für die Party nicht geöffnet wurde, kritisiert Zemasch. Diese Entscheidung traf die Gemeinde aufgrund des schlechten Wetter in den Tagen zuvor.

„Unsere Arbeiten wurden seitens der Gemeinde blockiert“, so Semmler. Es waren keine Unterlagen vorhanden, Mails verschwanden uvm. „Wenn man die Polizei während dem Aufbau vorbei schickt, bei der Finanzpolizei anonym Anzeige erstattet und die Organisation still steht ist das nicht schön“, so der Eventprofi, der sich gewünscht hätte gemeinsam an einem Strang zu ziehen. In Zukunft möchte er nur noch Projekte umsetzen, wo Entscheidungen schnell getroffen werden, es keine Unstimmigkeiten gibt und alle ein gemeinsames Ziel hat. Das GTI-Treffen nächstes Jahr nochmal zu organisieren schließt er definitiv aus. Auch Markus Perdacher, Bürgermeister von Maria Wörth schließt eine weitere Zusammenarbeit im nächsten Jahr aus. Zu den „Vorwürfen“ möchte er sich noch nicht äußern, da will er sich erst noch genauer mit einzelnen Bilanzen beschäftigen: „Mit der Abwicklung war ich nicht zufrieden, wie es nächstes Jahr weiter geht wird dann erst im Gemeinderat entschieden.“ Quelle: meinbezirk.at

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